Georgia Jeschke
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Bildungspolitik in Niedersachsen. Die CDU wird das besser und gerechter machen!

21.09.2017

Stopp der schleichenden Aushöhlung der Gymnasien!

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Ende 2017: Viereinhalb Jahre rot-grüne Schulpolitik gegen Gymnasien.
Die CDU in Niedersachsen steht für eine Bildungspolitik, die sich an den Wünschen der Eltern orientiert.

Was hat die SPD in den letzten Jahren bildungspolitisch bei den Gymnasien auf den Weg gebracht und wie würde es unter Rot-Grün oder Rot-Rot-Grün weitergehen? Was sind die Ziele der CDU?

Seit 2013: Ein schleichender rot-grüner Abschied von der Schulform Gymnasium in Stichworten:

  • Einführung der IGS als ersetzende Schulform für Gymnasien. (Schulgesetz 2015)
  • Abschaffung der Schullaufbahnempfehlung. (Schulgesetz 2015) Aktuell gibt es einen Schülerzuwachs auf 54% (Fünftklässler) an den Gymnasien in Hannover).
  • Neueinstellung von Gymnasiallehrern vor allem an der Schulform IGS. (Halbjahreswechsel 2016/ 2017)
  • Abschmelzen der Unterrichtsversorgung an Gymnasien auf die Stundenzahl des reinen Pflichtunterrichts (Deutsch, Englisch, Mathematik usw.). (Mit Beginn des Schuljahres 2017/2018)
  • Aktuelle Anordnung zu Verzicht auf Wahlunterricht (Förderstunden, Arbeitsgemeinschaften) an Gymnasien zu Gunsten des Pflichtunterrichts. Wahlunterricht dient aber gemäß der gültigen Erlasse der Schwerpunktbildung der Gymnasien. Schuljahr 2017/ 2018.
  • Abordnungen von Gymnasiallehrkräften an andere Schulformen ohne Rücksicht auf ausfallende Stunden an den Gymnasien mit Beginn des Schuljahres 2017/ 2018. Chaos an den Schulen durch Kurzfristigkeit der Abordnungswelle.
  • Klassengrößen an Gymnasien mit 32 Schülerinnen und Schülern. (Schuljahr 2017/ 2018).
  • Verzicht auf die Pflicht zur zweiten Fremdsprache in der 11. Klasse möglich. (Curriculum für die Umstellung auf G9, dem Abitur in 9 Jahren, 2016)
  • Es werden von der SPD trotz eines höheren Bedarfs weniger Gymnasiallehrerstellen ausgeschrieben, als Bewerber am Markt verfügbar sind. (Halbjahreswechsel, Schuljahr 2016/ 2017)
  • Zieldifferenzierung: Gymnasien müssen vergleichbar zur IGS im Unterricht verschiedene Berufswege neben dem Studium unterstützen. (Bisher eine Domäne der IGS)
  • Rot-Grün will die bisherige schulformspezifische Lehrerausbildung umbauen auf jahrgangsbezogene Lehrkräfte (Stufenlehrer), die in allen Schulformen unterrichten sollen. d. h. jeweils in den Stufen "Grundschule", "Sekundarstufe I" (Klasse 5-10), "Sekundarstufe II" und (Klasse 11-13). Damit droht in den Klassen 5-10 an Gymnasien der Verlust des vorwissenschaftlichen Arbeitens (Propädeutik).
  • Mit einer grundgesetzwidrigen, rot-grünen Arbeitszeiterhöhung ab Sommer 2014 gab es in Niedersachsen einen großen Vertrauensverlust in der Gymnasiallehrerschaft (link...)
Die Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Piel, spricht von Gymnasien, als Orte an denen sich reiche Unternehmerkinder zusammenrotten, um sich von den Schmuddelkindern abzugrenzen. Sie scheint in den letzten 20 Jahren kein niedersäschsisches Gymnasium betreten zu haben und kennt die Wirklichkeit nicht. Sie scheint ihren eigenen, frustrierenden Erfahrungen aus dem Bildungssystem des vorigen Jahrhunderts nachzuhängen.
Die Bildungspolitiker von Rot-Grün in Niedersachsen bekennen sich auf Veranstaltungen offen zum Verzicht auf Gymnasien, aber sehen das eher "langfristig". Heißt "langfristig" "die nächsten fünf Jahre"?

Was will die CDU in Niedersachsen?

Die CDU steht für Bildungsvielfalt. Die von Eltern gewünschte Schulform muss auch für ihre Kinder verfügbar sein! Unterricht muss in allen Schulformen wieder vollständig erteilt werden. Der Unterrichtsmangel darf nicht länger ideologisch gesteuert zwischen Schulformen umverteilt werden.

Das nach der grundgesetzwidrigen einseitigen Arbeitszeiterhöhung erschütterte Vertrauen der Lehrkräfte muss durch eine konsequente Politik, die Lehrerinnen und Lehrer in ihrer Arbeit unterstützt, wieder aufgebaut werden. Der Unterrichtsmangel muss in allen Schulen beseitigt werden. Eine gute Unterrichtsversorgung ist für die CDU das erste Ziel. Dass wir das können, belegt die HAZ in einem Artikel aus der Zeit der letzten CDU geführten Landesregierung am 23.08.2011 (link...)

Was möchte ich als Landtagsabgeordnete erreichen?

Ich organisiere im Schulverbund des Stadtbezirks Herrenhausen-Stöcken seit 2012 ehrenamtlich die Essensausgabe für die meisten Schulen des Schulverbunds. Dadurch bin ich fast täglich in einer der Schulen vor Ortund habe einen eigenen Eindruck gewonnen. Mit den Grundschulen, einer IGS und einem Gymnasium haben wir eine Schullandschaft, die sich hervorragend ergänzt und wechselweise unterstützt. Es gibt nach meinem Eindruck kein einziges Argument, weiterhin im Sinne eines ideologischen Kampfes direkt oder durch die Hintertür Schulformen gegeneinander auszuspielen. Damit muss nach viereinhalb Jahren Rot-Grün, wo es immer wieder gegen die Gymnasien ging, Schluss sein. Eine Zusammanarbeit der verschiedenen Schulformen vor Ort ist ganz klar die bessere Lösung. Das ist mein Ziel. Ich möchte den Schulen und ihren Lehrkräften Raum geben, sich ohne politische Bevormundung zu entwickeln.

Kein ideolgisches Herumgebastel in der Schulpolitik!

Links

link... PHVN: "Mit Falschaussagen und Unwahrheiten auf Stimmenfang. Ministerpräsident Weil täuscht die Wähler."

link... Faktencheck zur Lehrerausbildung widerlegt SPD-Behauptungen.

link... Nachweis, dass die CDU eine bessere Unterrichtsversorgung hinbekommt (2011): So viele Lehrer wie selten!

link... Philologenverband wirft Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD)planerische Inkompetenz vor.

link... Eltern protestieren gegen Lehrerabordnungen.

link... Keine längere Arbeitszeit für Gymnasiallehrer. Oberverwaltungsgericht in Lüneburg kassiert grundgesetzwidrige Arbeitszeiterhöhung für Gymnasiallehrer

link... Grünen-Fraktionsvorsitzende zu Gymnasien, an denen sich "reiche Unternehmerkinder zusammenrotten, damit ihre Eltern sie von den Schmuddelkindern fernhalten können" - Hier geht es zurück
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